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 BÜRGER FÜR GELNHAUSEN - NEWS

Ideen der BG zur Stadt am Fluss
01.05.2011 | 22:37 Uhr

Wie andere Städte auch, sollte Gelnhausen seine Lage an einem Fluss nutzen. Die Flächen entlang des Kinzigufers könnten für die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität, für die Freizeit- und Erholungsnutzung als auch für den Tourismus dienen.

Im Rahmen der anstehenden Hochwasserschutzmaßnahmen sollten naturverträgliche Lösungen gesucht werden, die die Aufenthaltsqualität an der Kinzig verbessern, aber auch den Belangen des immer wichtiger werdenden Hochwasserschutzes entsprechen. Eine Bebauung an der Kinzig und in deren Überschwemmungsgebieten ist nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) heute nicht mehr zulässig. Deshalb müssen intelligente und umweltverträgliche Lösungen gefunden werden.

Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) setzen sich seit Jahren für einen durchgehenden Fahrrad- und Fußweg entlang der Kinzig von Roth bis Haitz/Höchst ein. Dieser Fahrradweg könnte an den Radfernweg R3 angebunden werden. Für die immer größer werdende Zahl der Fahrrad-Touristen würde mit einem Fahrradweg entlang der Kinzig eine attraktive und direkte Zufahrt nach Gelnhausen geschaffen, die die bisherige verworrene Führung des Radfernwegs R3 verbessern würde. Aber auch für die Naherholung und den innerörtlichen Kurzstreckenverkehr könnte der Kinzigradweg als eine direkte Verbindung von den Stadtteile in die Innenstadt abseits des Autoverkehrs genutzt werden. Der Fahrradweg sollte, unter den Brücken am Flugplatz und im Ziegelhaus geführt werden. Dies würde auch eine Verbesserung für die Fahrrad fahrenden Schüler bringen.

Im Bereich der Müllerwiese sollte im Rahmen der anstehenden Hochwasserschutzmaßnahmen die vorgesehene Abflachung des Ufers durchgeführt werden. Durch eine Aufschüttung von Sand könnte hier eine Strandsituation geschaffen werden, die z.B. durch Aufstellung von Liegestühlen und der Einrichtung eines temporären Biergartens aufgewertet werden könnte. Auch ein Bootsverleih, wie er früher am Freibad bestand, könnte die Attraktivität steigern. Damit könnten an zentraler Stelle Plätze für Freizeit und Erholung sowie für Tourismus und sportliche Aktivitäten geschaffen werden.

Am Ufer gegenüber, auf der Rückseite der Geschäfte im Ziegelhaus, sollte ebenfalls ein Fahrrad- und Fußweg geschaffen werden. Durch eine naturnahe Begrünung, Aufstellung von Bänken und eventuell auch Einrichtung von Cafes könnte hier auf der Südseite der Kinzig ein Rückzugsraum mit herrlichem Blick auf die historische Kulisse der Stadt Gelnhausen geschaffen werden. Die Geschäfte im Ziegelhaus könnten durch rückwärtige Eingänge ihre Räume für die Kunden öffnen.

Der Durchgang des Fußweges beim Kaufhaus Joh sollte verbessert werden, damit dieser besser erkennbar und nutzbar wird. Im Bereich der Beruflichen Schulen sollten Bänke, insbesondere für die Schüler, aufgestellt werden. Die Fußgängerbrücke in diesem Bereich sollte wieder aufgebaut werden. Die BG haben vorgeschlagen, dass die Stadt Gelnhausen das Material stellt und die Errichtung durch das Technische Hilfswerk erfolgt, um Kosten zu sparen.

Im Bereich des Rosengärtchen ist bereits durch den Arbeitskreis „Stadtgrün“, der auf Initiative von Renate Baumann, der Vorsitzenden des Umweltausschusses, gegründet wurde, eine Aufwertung eingeleitet worden vom. Das „Rosengärtchen“ konnte in die Planungen der Regionalparkroute Kinzigtal des Hessischen Radfernwegs R3 aufgenommen werden. Das Regionalparkprojekt unterstützt entlang der Strecke die kulturelle Akzentuierung mit einzelnen Kunstobjekten oder auch gestalteten Plätzen, die den Besucher der Regionalparkroute inspirieren und auf historische, gesellschaftliche und natürliche Elemente der Landschaft aufmerksam machen. Durch eine ergänzende Bepflanzung in Anlehnung an historische Vorbilder wird hier ein sehenswerter Anlaufpunkt für Touristen geschaffen

Im Bereich der Kaiserpfalz sollte versucht werden, wieder den Uferbereich für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dann könnte auch ein vor allem für die Touristen interessanter Rundweg um die Kaiserpfalz eingerichtet werden.

Im gesamten Gemarkungsgebiet sollte das Kinzigufer, soweit noch nicht vorhanden, naturnah begrünt werden.

Am „Kinziguferweg“ könnten Hinweistafeln oder ein Lehrpfad Erläuterungen z.B. zum Landschaftsschutzgebiet „Auenverbund Kinzig“ und zur Hochwassersituation an der Kinzig sowie über durchgeführte Hochwasserschutzmaßnahmen geben.



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