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Main-Kinzig-Kreis muss im Zweckverband Hallenbad bleiben
28.06.2009 | 22:46 Uhr

Sanierung des Hallenbades in Abschnitten

Bei der Sanierung des Hallenbades ist nach Ansicht der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) eine stärkere Beteiligung des Main-Kinzig-Kreises erforderlich. Die BG schlagen eine abschnittweise Sanierung des Hallenbades vor.

Da das Hallenbad vormittags fast ausschließlich von Schulen genutzt wird, sollten nach Ansicht der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) die Verbandsgemeinden einem Ausscheiden des Main-Kinzig-Kreises aus dem Zweckverband Hallenbad nicht zustimmen.

Das Hallenbad wird ähnlich genutzt wie Schulturnhallen, die der Main-Kinzig-Kreis in der Regel alleine finanziert. Deshalb sollte der MKK sich mindestens zu 50 % an den Kosten des Hallenbades beteiligen, wie dies auch für die Kreissportanlage und die neue Großsporthalle zwischen der Stadt Gelnhausen und dem MKK vereinbart wurde.

Die BG erinnern daran, dass alleine die Stadt Gelnhausen in 2009 ca. 10,1 Mio. Euro Kreisumlage und 3,6 Mio. Euro Schulumlage an den MKK zahlen muss.

Ferner weisen die BG darauf hin, dass der Bau des Barbarossabades eine Fehlentscheidung war, die die Handlungsfähigkeit der Stadt Gelnhausen erheblich einschränkt. Besser wäre der Umbau bzw. die Erweiterung des Hallenbades gewesen, den die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) damals vorgeschlagen hatten und der nur ca. 3 Mio. Euro gekostet hätte. Leider haben die BG damals weder von den anderen Parteien noch von Vereinen oder Schulen Unterstützung bekommen, die heute plötzlich auch bemerken, dass der Standort Hallenbad für Schulen, Vereine und die umliegenden Gemeinden besser geeignet ist als der Standort Barbarossabad.

Die BG haben den Bau des Barbarossabades damals insbesondere wegen der zu hohen Investitionskosten von ca. 7,5 Mio. Euro und der hohen Betriebskosten abgelehnt. Mit dem von der BG vorgeschlagenen billigeren Umbau des Hallenbades zu einem Ganzjahresbad hätten nicht mehr zwei teure Schwimmbäder unterstützt werden müssen.

Heute zeigt sich, dass die Unterhaltung von 2 Bädern die finanziellen Möglichkeiten der Stadt Gelnhausen deutlich überschreitet. Der jährliche Zuschussbedarf für das Hallenbad beträgt ca. 570.000 Euro und für das Barbarossabad sind zusätzlich ca. 600.000 Euro aufzubringen. Berücksichtigt man noch die Abschreibung, so ergibt sich beim Barbarossabad ein auszugleichender Verlust von jährlich ca. 850.000 Euro.

Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass die Investitionskosten von ca. 7,5 Mio. Euro für das Barbarossabad vollständig über Darlehen finanziert wurden. Bei einem Zinssatz von 5 % errechnen sich jährliche Zinsen von 375.000 Euro. Das heißt, für Hallen- und Barbarossabad sind jährlich inkl. Abschreibung und Zinsen ca. 1,8 Mio Euro von der Stadt Gelnhausen aufzubringen. Wenn die Darlehen für das Barbarossabad in 20 Jahre zurück gezahlt sind, hat das Bad mehr als 20 Mio. Euro gekostet.

Dieses Erbe von CDU und Herrn Michaelis kommt uns und unseren Kindern teuer zu stehen und schränkt die Handlungsfähigkeit der Stadt Gelnhausen erheblich ein.

Deshalb und weil das Hallenbad mehrheitlich von Nicht-Gelnhäusern, Schulen und Vereinen genutzt wird, sollte nach Ansicht der BG neu über die Finanzierung der Hallenbad-Sanierung und über die Aufteilung der Betriebskosten nachgedacht und verhandelt werden.




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